Fächerangebot

Erdkunde

Am Beginn des 21. Jahrhunderts müssen sich junge Menschen im Zuge der Globalisierung mit den Chancen, aber auch den Risiken menschlichen Handelns weltweit beschäftigen. Dass die Frage, wie die Menschheit ihr Leben im Raum organisiert, ein Problem von existentieller Bedeutung darstellt, zeigt die Diskussion um das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Stoffverteilungsplan Erdkunde nach den Vorgaben
Zentralabitur WBK 2011/2012

Inhalts- feld

Thematische Bausteine

Inhalte

Raumbezug

Semester 2

II

Raumbedarf und Tragfähigkeit im Zusammenhang mit demografischen Prozesse

- demografischer Wandel (mit Modell)
- Tragfähigkeitsmodelle
- Ev. Ursachen und Folgen von Wanderungsbewegungen

Indien

Semester 3

I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

II

 

 

 

 

 

 

III

Ursachen und Folgen von Eingriffen in geoökologische Kreisläufe

 

 


Ökologische Prinzipien und zukunftsfähige Maßnahmen in der Industrie, Land-, Forst- oder Fischereiwirtschaft im globalen ökonomischen Zusammenhang

 


Klima- und Vegetationszonen in ihrer unterschiedlichen Bedeutung für die Entwicklung von Räumen

 





Ernährungspotenzial für eine wachsende Weltbevölkerung zwischen Subsistenzwirtschaft und Agrobusiness


Veränderung von Konsummustern und Wertorientierungen als wesentliche Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften in der Einen Welt

Raumbedarf und Tragfähigkeit im Zusammenhang mit demografischen Prozessen

Raumwirksamkeit globaler Zusammenarbeit in Abhängigkeit von sozio-kulturellen Rahmenbedingungen

- landwirtschaftliche Intensivierung durch unterschiedliche Bewässerungs-systeme in ariden und semiariden Räumen
- Prozess der Bodenversalzung und mögliche Gegenmaßnahmen

- Dreieck der Nachhaltigkeit
- Desertifikation als Folge einer unangepassten Bodennutzung in ariden Klimaten und Maßnahmen zu deren Behebung
- Ressourcenproblematik und Alternativen, z.B. im Zusammenhang mit Energierohstoffen

- Mechanisierung, Intensivierung und Spezialisierung als Kennzeichen einer industrialisierten Landwirtschaft in der gemäßigten Zone und den Tropen
- Subsistenzwirtschaft versus Marktorientierung
- Merkmale des Agrobusiness
- Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft

- Merkmale von Fairtrade-Projekten
- Ökobilanzierung

 


- demografischer Wandel (mit Modell)
- Tragfähigkeitsmodelle
- Ursachen und Folgen von Wanderungsbewegungen

- Zielsetzungen weltweiter Wirtschaftsbündnisse, von Sonderwirtschafts- und von Freihandelszonen

Afrika

 

 

 

 

 

Afrika

 

 

 

Afrika

Südamerika

Asien

Semester 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


III

Ökologische Prinzipien und zukunftsfähige Maßnahmen in der Industrie, Land-, Forst- oder Fischereiwirtschaft im globalen ökonomischen Zusammenhang

Klima- und Vegetationszonen in ihrer unterschiedlichen Bedeutung für die Entwicklung von Räumen

 

Ernährungspotenzial für eine wachsende Weltbevölkerung zwischen Subsistenzwirtschaft und Agrobusiness

Wandel von Standortfaktoren in seiner Wirkung auf industrieräumliche Strukturen

Tertiärisierung als Motor für die räumliche Verteilung von Arbeitsplätzen und Warendistribution

Raumwirksamkeit globaler Zusammenarbeit in Abhängigkeit von sozio-kulturellen Rahmenbedingungen

Zusammenwachsen oder Desintegration von Räumen aufgrund politischer Vorgaben

- Dreieck der Nachhaltigkeit
- Ressourcenproblematik und Alternativen, z.B. im Zusammenhang mit Energieroh-stoffen

- Mechanisierung, Intensivierung und Spezialisierung als Kennzeichen einer industrialisierten Landwirtschaft in der gemäßigten Zone und den Tropen

- Merkmale des Agrobusiness
- Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft

 

 

- Standortfaktorengefüge
- Phasen des industriellen Strukturwandels

 

- Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr in seiner Bedeutung für Zielregionen

 

 

- Zielsetzungen weltweiter Wirtschaftsbündnisse, von Sonderwirtschafts- und von Freihandelszonen

- Europäische Raumordnungsmodelle, u.a. die “Blaue Banane”

Deutschland
Europa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NAFTA
ASEAN
OPEC
Asien
Amerika

Semester 5

III

Raumbedarf und Tragfähigkeit im Zusammenhang mit demografischen Prozessen

 

Siedlungsentwicklung in Abhängigkeit von soziokulturellen und politischen Leitbildern

 

 

 

Zusammenwachsen oder Desintegration von Räumen aufgrund politischer Vorgaben

- demografischer Wandel (mit Modell)
- Tragfähigkeitsmodelle
- Ursachen und Folgen von Wanderungsbewegungen

- Grundzüge der Stadtentwicklung in Europa mit entsprechenden Modellen
- Leitbilder der Stadtentwicklung: Gartenstadt und Charta von Athen
- Merkmale von Global Cities
- Zentralität als Ausdruck funktionaler Verflechtungen: Strukturen und Raumordnungs-ziele, einschließlich modell-hafter Darstellungen

- Europäische Raumordnungsmodelle, u.a. die “Blaue Banane”

Deutschland
Europa

 

 

 


Welt

 

 

Europa

Semester 6

I

 

 

II

Das Spannungsfeld von Landschaftszerstörung und -bewahrung im Zusammenhang mit Freizeitgestaltung

Tertiärisierung als Motor für die räumliche Verteilung von Arbeitsplätzen und Warendistribution

Veränderung von Konsum-mustern und Wertorientierungen als wesentliche Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften in der Einen Welt

- Standortfaktoren für unterschiedliche Tourismus-formen
- Tourismusmodell nach Butler
- Formen angepassten und sanften Tourismus

- Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr in seiner Bedeutung für Zielregionen

- Ökobilanzierung

 

 

Welt

Anmerkungen:

a) Inhaltsfelder:

I = Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse in der Wechselwirkung von natürlichen Systemen und Eingriffen des Menschen
II = Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Disparitäten und Austauschbeziehungen
III = Raumstrukturen und raumwirksame Prozesse im Spannungsfeld von Aktionen und Konflikten sozialer Gruppen, Staaten und Kulturgemeinschaften

b) In S2 kann und sollte eine Vorarbeit in bestimmten Teilgebieten erfolgen, auf die im weiteren Unterrichts- und Semesterverlauf dann zurückgegriffen werden kann. Deshalb ist in dieser Übersicht auch S2 aufgeführt.

c) Die jeweiligen Inhalte sind für alle denkbaren Einsatzmöglichkeiten aufgeführt. Je nach Kurssituation kann sich also für bestimmte Schwerpunkte entschieden werden. Zudem folgen die thematischen Bausteine und ihre Inhalte der Reihenfolge der Vorgaben und sind in dieser Form nicht verpflichtend. Aufgrund der Fülle der einzelnen Inhalte bspw. im S3 ist eine Kombination der Themen erforderlich.

d) Da wir laut Konferenbeschluss keinen Erdkunde-Leistungskurs mehr haben werden, sind die rein Lk-spezifischen Themen nicht aufgeführt.

e) Methoden sollten nach Möglichkeit vielfältig und studierendenorientiert eingesetzt werden, wobei bereits im S2 eine breite Basis gelegt werden sollte.

f) Der Medieneinsatz erfolgt in Abhängigkeit zum jeweiligen Unterrichtsthema. Schwerpunkt ist der Einsatz geographiespezifischer Medien wie Atlas, Karten, Bilder, Graphiken, Diagramme und Modelle. Letztlich werden im Verlauf der gymnasialen Oberstufe aber alle für den Erdkundeunterricht denkbaren Medien eingesetzt, wobei der Umfang der Auswertung sowie die Komplexität des jeweiligen Mediums mit Zunahme des Semesters steigen.

Typisch Geographisch
-Vielfältige Methoden und Arbeitsmittel
-(z.B. Diagramme, Karikaturen, Bilder, Filme, PC-Präsentation)
-Exkursionen und Unterrichtsgänge
-Zusammenhängende Betrachtung komplexer Räume (Raumbezug)
-Beschaffung aktueller Daten und deren Deutung
-Smulationen anhand von Modellen (z.B. Bevölkerungsentwicklung, Verkehr, Klima)
-Projektarbeit (und deren Präsentation)
-ethische, politische Perspektiven (Vermittlung sozialer Kompetenzen)

Kollegen:
B. Grounds
B. Huylmans
D. Werle