Fächerangebot

Warum sind wir? Wer sind wir? Was wollen wir? Was bieten wir? Fragen über Fragen die Ihr Euch, Ihr uns oder häufig auch wir selbst uns stellen.

Die folgenden Ausführungen sollen im Geschwindschritt eine Einführung in die Soziologie darstellen.

Soziologie ist Unterrichts- und Abiturfach. Es wird im ersten Einführungssemester unterrichtet und kann in der Kursphase (S 3 - 6) als Grund- oder Leistungskursfach gewählt werden. Der Unterricht bezieht die fachwissenschaftlichen Fragestellungen, Methoden, Erkenntnisse und Erklärungsmodelle ein und verfolgt handlungs-orientierende und (sicher mehr im LK als GK) wissenschaftspropädeutische Ziele.

Die thematischen Schwerpunkte orientieren sich einerseits an spezifischen gegenwärtigen (und zukünftigen) Lebenssituationen und Frageinteressen der jeweiligen Lerngruppen, andererseits an kolleginternen Rahmenvorgaben der Fachkonferenz Soziologie, die mit Vertreter/Innen der Studierenden gemeinsam erarbeitet und regelmäßig den veränderten Erfordernissen angepasst werden im Rahmen der Richtlinien für das Fach Soziologie.

Besondere Anliegen des Faches sind - neben lehrgangsorientierten Arbeitsphasen - projekt- und teamorientierte Arbeitsformen und fächerübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen konkreter Themenstellungen. Die Sicherung der Qualität des Unterrichts erfolgt über systematische Befragungen der Studierenden, die Diskussion und Auswertung von Unterrichtserfahrungen, die Formulierung von Leistungsstandards und die Mitarbeit im landesweiten Facharbeitskreis Soziologie des ZBW. So wird ein den Anforderungen entsprechendes Qualifikationsniveau sichergestellt.

Was ist das eigentlich: Soziologie? Wenn Sie sich damit näher befassen wollen, lesen Sie bitte nach bei den beiden "modernen Klassikern", dem Göttinger Soziologen Hans-Paul Bahrdt und dem Amerikaner Peter L. Berger (wobei es gar keine Rolle spielt, dass der Prozess gesellschaftlicher Veränderung inzwischen teilweise weit über die von Bahrdt und P.L.Berger untersuchten Strukturen hinausgeht, da beide Texte zeitlos sind, was das Grundlegende angeht). Eine weitere hervorragende Einführung, mit deren Hilfe Sie im ersten Semester eventuell Ihren Lehrer, eher aber die Mitstudierenden verblüffen können - sofern Sie sie wirklich erarbeitet haben - finden Sie unter http://www.socioweb.de/ (externer Link). Für die - historisch gesehen - Ursprungsfragen der Soziologie, der Frage nach Ursachen und Konsequenzen von sowie Umgang mit Sozialer Ungleichheit, empfehlen wir wärmstens die Seiten von Peter A. Berger (externer Link) von der Uni Rostock: eine wahre Fundgrube, auch für andere Themen und für Theorien und Gesellschaftsbilder, geeigneter Ausgangspunkt für ergiebige Recherchen!

Inhalte, Methoden, Kompetenzen:
Vorliegende Übersicht stellt eine Themen- bzw. Inhaltsübersicht für die Kursphase dar, in welche die Vorgaben des Zentralabiturs eingearbeitet sind. Notwendig ist und bleibt die Absprache mit den Studierenden hinsichtlich der unterrichtlichen Umsetzung, z.B. im methodischen Bereich, sowie der Schwerpunktsetzung und ggf. Erweiterung der Inhalte / Themen, insb. im LK. Dabei ist nach GK und LK zu differenzieren. Bei der Bewertung (Klausuren / Sonstige Mitarbeit) gehen in die SM-Note auch Aspekte ein wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Projektarbeit, Präsentationsfähigkeit, empirische Methodenbeherrschung, Medienkompetenz, ggf. Facharbeit - alles Dinge, die im Unterricht nach und nach vermittelt und geübt werden.

Themenübersicht für das Fach Soziologie [pdf, 155kB].

Kollegen:
B. Gros
E. Hüwel
S. Intrup
M. Jürgens-Hesse
M. Krugmann
H. Nölke
D. Werle
C. Wittkugel