Fächerangebot

illkommen in der Welt voller Mikroorganismen und DNS-Bausteinen. In dem Fach Biologie lernen Sie zum Beispiel, wie eine Zelle funktioniert oder - was eventuell noch interessanter ist - wie man anhand verschiedener Gen-Typen einen Vaterschaftstest durchführen kann.

Die Einführung im Fach Biologie (1. und 2. Semester) besteht überwiegend aus praktischen Anwendungen und Versuchen. Dabei wird der Umgang mit dem Mikroskop erlernt sowie das Zeichnen und Beobachten von Kleinstorganismen geschult. Diese Aufgaben sind nicht immer leicht zu lösen, doch beinhalten sie durchaus jede Menge Spaß, da die Kreativität jedes Einzelnen gefragt ist.

Ab dem 3. Semester werden Themen behandelt wie Ökologie, Genetik und Evolutionsbiologie, welche alle ohne Zweifel eine wichtige Rolle im humanen Leben spielen und für den großen Bereich der wissenschaftlichen Forschung bzw. der Medizin den einen oder anderen Grundstein legen.

Diese genannten Themen sind vergleichbar mit einer Reise in die Welt der Biomechanismen, welche sicherlich einerseits begeisternd und andererseits lehrreich auf Sie wirken wird.

Im Unterricht - Inhalte im Überblick:

Einführungsphase
(1.Semester: 3 Stunden / Woche; 2. Semester: 2 Stunden / Woche )

Semester 1 und 2:
Hinführung und Einstieg ins Fach Biologie

Cytologie und Stoffwechselphysiologie
Das lichtmikroskopische Bild der Zelle: Pflanzen– und Tierzelle in Aufbau und Funktion, Funktionsweise von Membranen, Elektronenmikroskopisches Bild der Zelle, Stoffwechselprozesse in Zellen und Organismen: Enzymatik Fotosynthese und Zellatmung

Die Kursphase umfasst die Semester 3 bis 6, in denen ein Grundkurs oder Leistungskurs im Fach Biologie anwählbar ist.

Die Themen werden semesterübergreifend unterrichtet, da es sich um 3 Themenkomplexe für 4 Semester handelt. Es besteht die Möglichkeit eines Quereinstieges in die Kursphase, doch ist eine eigenständige Einarbeitung in die Thematik der Cytologie und Stoffwechselphysiologie ratsam.

Semester 3 und 4
Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung

Umweltfaktoren und ihre Auswirkungen, Ökologische Nische – mit Untersuchungen an einem Lebensraum.
Hierbei beziehen sich entsprechende Aufgaben und Fragestellungen entweder auf ein aquatisches Ökosystem oder alternativ auf ein terrestrisches Ökosystem.

Aquatisches Ökosystem – Stehende Gewässer und Aspekte des Fließgewässers: Zonierung , Eutrophie und Oligotrophie, Methoden der Bestandsaufnahme, der Gewässergüte und der Selbstreinigung o d e r Terrestrisches Ökosystem: Wald oder naturnaher Park, Schichtung und Aufbau, Einfluss von Standortfaktoren und Bewirtschaftung, Erstellen von Vegetationsaufnahmen, Charakterisierung von Waldgemeinschaften.

Beziehungen zwischen Organismengruppen (Konkurrenz, Koexistenz, Populationen (Lotka-Volterra-Regeln), Anpassungen an Temperatur, Feuchtigkeit etc. bei Pflanzen und Tieren, Verflechtung von Lebensgemeinschaften, Nachhaltige Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen.

Semester 4 und 5
Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen
Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung: Replikation, Proteinbiosynthese, Mutationen und Mutagene, Genregulation , Humangenetik (Stammbaumanalyse und Erbgänge in humangenetischer Beratung). Werkzeuge und Verfahrensschritte der Gentechnik am Beispiel der PCR und des genetischen Fingerabdruckes

Semester 5 und 6
Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten
Grundlagen evolutionärer Veränderung : genotypische Variabilität von Populationen, Art und Artbildung.
Evolutionshinweise und Evolutionstheorien: rezente und paläontologische Hinweise, Systematik und Stammbäume, (Ergebnisse verschiedener Analysemethoden),
Evolution der Primaten - Evolution des Menschen


Vorgaben des Zentralabiturs für Weiterbildungskollegs

In jedem Semester geht es auch um die Vorbereitung und Erarbeitung von Aufgabenstellungen, die den Vorgaben des Zentralabiturs entsprechen.


Außerhalb des Unterrichts
Speziell im Thema Ökologie finden themengebundene Exkursionen statt;
ferner werden bei Studienfahrten unterrichtsrelevante Themenaspekte berücksichtigt.

Weiterführende Links

www.learnline.nrw.de -
hier können Sie sich über die Vorgaben des Zentralabiturs informieren.

Kolleginnen und Kollegen:
A. Beckmann
S. Intrup
Dr. W. Kemmerling
H. Kleidt
B. Korf
H.-G. Lohnherr
I. Winzek