“Religion – the hottest shit on earth?
Come an visit the religion-lesson!
Meet the incredible teachers and
Find out, what you believe in.”
(Studierende des 2. Semesters)
Was erwartet Sie?
Der Religionsunterricht versucht unterschiedliche Einstellungen und Erwartungen an das Fach und an den Religionslehrer zu integrieren. Vage Vorstellungen, mangelndes Interesse, Vorurteile und die Anerkennung von Defiziten im Bereich religiöser Fragen prägen die Einstellungen der Studierenden zum Religionsunterricht ebenso wie Aufgeschlossenheit für religiöse Themen und deren kritische Reflektion, bewusste Entscheidungen für oder gegen den christlichen Glauben oder die Kirche und Engagement für Glauben und Kirche.
Unterrichtliches
Unterrichtsangebot in Einführungs- und Kursphase:
Religionslehre ist ordentliches Unterrichtsfach am Kolleg und wird in jedem Semester angeboten. In der Einführungsphase (Semester 1 und 2) sollte das Fach zumindest in einem, besser in beiden Semestern belegt werden, da hier die Grundlagen für die Arbeit in der Qualifikationsphase gelegt werden. Klausuren werden in der Einführungsphase nicht geschrieben. In der Qualifikationsphase (Semester 3 – 6) sind mindestens zwei Kurse zu belegen, wenn diese angerechnet werden wollen.
Über die Pflichtbindung hinaus kann Religionslehre in der Kursphase als Abiturfach gewählt werden und zwar vier Semester lang als 3-stündiger Grundkurs. Hier gelten die üblichen Klausurbedingungen.
Religionslehre ist keinem Aufgabenfeld zugeordnet, es kann aber als Grundkurs in der Abiturprüfung anstelle eines Faches des gesellschaftlichen Aufgabenfeldes stehen.
Gemäß dem Konsens der Fachlehrer beider Konfessionen unserer Schule steht der Religionsunterricht am Kolleg in Paderborn auch konfessionslosen Studierenden und Studierenden anderer Konfessionen oder Religionen offen.
Unterrichtsinhalte:
Im Religionsunterricht wird in Sprache, Bilder und Symbole des Glaubens, der Bibel und der christlichen Religion eingeführt. Exemplarisch lernen die Studierenden theologische Positionen kennen und historisch-kritische Forschungs- und Arbeitsmethoden anzuwenden. Der Religionsunterricht bildet wissenschaftspropädeutisch aus, er vermittelt Kenntnisse, Methoden und Fertigkeiten, die beim Studium der Theologie als Bezugswissenschaft und in der Auseinandersetzung mit theologischen und anderen philosophischen Positionen vorausgesetzt werden.
Thematische Berührungspunkte mit anderen sprachlich-künstlerischen-literarischen Aufgabenfeldes bestehen bei der Erschließung von Literatur, Bildern, Filmen und Musik mit christlichen Themen, ebenso wie sich Problemstellungen der Gesellschaftswissenschaften mit denen der Ethik und Kirchengeschichte berühren. Und zwischen dem naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld und der Theologie werden gemeinsame Fragen zur Deutung des Seins und zur ethischen Dimension der Forschung aufgegriffen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte im Überblick:
Einführungsphase
Freie Themenwahl; Weltreligionen; Anthropologie; Einführung in die Methoden
Kursphase:
| Semester | Thema |
| Einführungsphase | Weltreligionen; Anthropologie; Einführung in Methoden des Faches |
| 3. Semester | Christologie Das Zeugnis vom Zuspruch und Anspruch Jesu Christi |
| 4. Semester | Ekklesiologie Die Kirche und ihre Aufgaben in der Welt |
| 5. Semester | Theologie Die christliche Antwort auf die Gottesfrage |
| 6. Semester | Eschatologie und / oder Ethik; Vorbereitung auf das Abitur |
Außerhalb des Unterrichts
Der Besuch von Ausstellungen, Konzerten u.ä. sowie die Durchführung von Exkursionen bzw. Kursfahrten lassen sich vielfältig in den Religionsunterricht integrieren.
Bildergalerie:
... hier werden demnächst Fotos von Ausstellungsbesuchen und Exkursionen eingestellt ...
Weiterführende Links
Weitere Informationen, insbesondere zu den Bedingungen des Zentralabiturs NRW, sind erhältlich unter der Internetadresse des Schulministeriums:
http://www.schulministerium.nrw.de
Kolleginnen und Kollegen:
S. Hütte
R. Hermes
Dr. U. Kurth
Dr. J. Ohm
T. Teufert