Graffiti, Stricken, Fake-News und Karate: Projektwoche am Kolleg

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Die Projektwoche zeigt die Vielseitigkeit des Kollegs

Vor den Ferien läuft nicht mehr viel? Von wegen! Bei der Projektwoche des Westfalen-Kollegs zeigten insgesamt 20 Projekte die vielseitigen Interessen und Kompetenzen, die sich an der Schule versammeln. Denn neben den Lehrerinnen und Lehrern boten auch die Studierenden, die an der Schule auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur erwerben, eine Vielzahl von Projekten an und brachten ihre Fähigkeiten ein.

Projekte zum Thema Nachhaltigkeit
Vor dem Hintergrund der wichtigen Diskussionen um Nachhaltigkeit und Artenschutz stellten Projektgruppen etwa aus Abfallprodukten neue Gebrauchsgegenstände her oder bauten Insektenhotels für bedrohte Arten. Eine weitere, von den Studierenden Patrick Wachsmann und Ben Mönning geleitete Gruppe, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, aus leicht verfügbaren Alltagsmaterialien ein stromfähiges Windrad zu bauen. Nach einigem Tüfteln gelang es den Studierenden schließlich, aus Holz, Wasserrohren, einigen Schrauben und Kabeln sowie einem kleinen Druckermotor zwei Windradvarianten zu fertigen, mit denen man etwa den Akku eines Handys selbst aufladen kann. In weiteren technisch-handwerklich orientierten Workshops wurden die Grundlagen für die Reparatur eigener Autos vermittelt oder in einem anderen Kurs die wesentlichen handarbeitlichen Techniken wie Stricken, Sticken und Häkeln beigebracht.

Feldversuch zu Fake-News
Die Funktionsweise und Wirkung von Fake-News wurde nicht nur theoretisch analysiert, sondern durch die gezielte Verbreitung einer Falschnachricht an der Schule auch praktisch erprobt. Vermeintlich sollten einige Studierende unfreiwillig in den zweifelhaften Genuss einer „Summer-Scholl“ in den letzten beiden Ferienwochen kommen. Es war dann sehr gut zu erkennen, wie sich Fake-News verbreiten und wie schnell Emotionen und Verunsicherung durch sie geschürt werden können.

Wachsen mit Death Metal

Einen theoriegeleiteten Praxisbezug wählte auch das Projekt, das sich mit dem Zusammenhang von Musik und Pflanzenwuchs auseinandersetzte. Ironischerweise entwickelten sich die mit Death Metall beschallten Pflanzen am besten! Einige der sich am Westfalen-Kolleg weiterbildenden Mütter brachten an den Projekttagen ihre Kinder mit und verbanden so auf sehr familienfreundliche Weise auch die unterrichtliche Theorie (Entwicklungspsychologie und Erziehungsmodelle) mit der Praxis.
Darüber hinaus wurden auch kreativ-künstlerische Kurse angeboten. Angesichts der Bühnentradition der Schule durften „Verrückte Theaterszenen an dubiosen Orten“ natürlich nicht fehlen. Durch Kurse zum kreativen Schreiben und zum Gitarre-Spielen wurde von Studierenden auch der musikalisch-literarische Bereich abgedeckt und aus dem Bereich der Street-Art setzte ein Graffiti-Workshop Akzente.

Sport und Kursfahrten
Sportlich Interessierte konnten bei den Angeboten zum Beach-Volleyball, Fußball und Shotokan-Karate nicht nur aktiv werden, sondern auch etwas über die jeweiligen kulturellen Kontexte in Erfahrung bringen.
Abgerundet wurde das Programm von einem Programmierkurs und drei mehrtägigen Studienexkursionen nach Lissabon, Dublin und Brüssel.
Ein Projekt zur Nutzung sozialer Medien für die Öffentlichkeitsarbeit schließlich hat die in der Kooperation zwischen Studierenden und Lehrenden entstandenen vielfältigen Aktivitäten umgehend auf der Instagram- und Facebookseite der Schule ins Bild gesetzt.

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